Tibetische Flüchtlingskinder

Seit 1951 werden Tibeter in ihrem eigenen Land auf Grund ihrer Herkunft, Sprache und Religion verfolgt. Immer mehr Tibeter fliehen seither über das Himalaya-Gebirge nach Nepal und Indien. Nach den Protesten im Frühjahr 2008 werden zwei Drittel der tibetischen Flüchtlinge an den Grenzen zu Nepal von den chinesischen Truppen gefangen, erschossen oder von der nepalesischen Polizei an die Chinesen ausgeliefert. Es gibt Filmaufnahmen, die zeigen, wie chinesische Truppen tibetische Flüchtlinge auf ihrem Weg über die Berge in der Einsamkeit des Eises abschießen. Nur ein Drittel der Flüchtlinge schafft es seither bis zum Flüchtlingslager nach Dharamsala, Indien, wo Seine Heiligkeit der 14. Dalai Lama lebt.

tibet_03.jpgDies ist die erschreckende Bilanz, die Tupten Samphel, tibetischer Regierungssprecher der Exilregierung in Dharamsala,  ziehen muss.

Die wenigen, die es trotz aller Opfer und Härten nach Dharamsala schaffen, sind oft  Kinder, die von ihren Eltern mit kleinen Gruppen mitgeschickt werden, damit sie in Freiheit aufwachsen und eine tibetische Erziehung erhalten können. Dies zählt zu den größten Opfern eines Volkes, dass sich Eltern massenhaft entscheiden, ihre Kinder nicht bei sich daheim - in Tibet - aufwachsen zu lassen, sondern sie auf die unsichere Reise - mit übermenschlichen Strapazen - nach Dharmamsala zu schicken, um ihnen dort eine gute Erziehung in Freiheit zu ermöglichen. Denn in Tibet haben Tibeter keine Zukunft, sie werden systematisch ausgerottet (Genozid). Tibeter werden dazu verwendet, die Bodenschätze ihres eigenes Landes für die chinesische Regierung auszubeuten und müssen wie Sklaven ihr Leben fristen.

Unser Anliegen ist es, tibetischen Kindern, wenn diese dies wünschen,  eine ihnen entsprechende monastische Erziehung und Schulbildung in einem der Klöster zu ermöglichen. Sie helfen mit, diese einzigartige Erziehung und Schulbildung nicht aussterben zu lassen. Wir bitten Sie von ganzem Herzen um finanzielle Hilfe. Bitte helfen Sie uns, tibetischen Kindern eine solche Zukunft zu finanzieren und so ein Kulturgut von unermesslichem Wert zu bewahren.

Wie können Sie helfen?
Übernehmen Sie eine Patenschaft für € 30,-- im Monat und ermöglichen Sie somit einem Kind eine Zukunft in Würde und Sicherheit. Oder
überweisen Sie einen Spendenbeitrag Ihrer Wahl (auch höher) auf das PSK-Sparbuch "Projekte" mit der Nummer 80120-102-048 (Bankleitzahl 60 000) .

Kontaktieren Sie mich bitte.

Eine Patenschaft zu übernehmen, stellt eine große Hilfe dar, da das Leid dieser Kinder fernab der Heimat und der Familie unvorstellbar groß ist. Oft sind diese Kinder im Vorschul- bzw. Volksschulalter und werden Gefahren und Nöten ausgesetzt, die für unser Verständnis nicht nachvollziehbar sind. Die Gelder, die Sie spenden, werden den Begünstigten direkt und in voller Höhe, ohne Abzüge, zur Verfügung gestellt. Es fallen keine Extrakosten für Werbung, Verwaltung oder dgl. an. Die Arbeit basiert ausschließlich auf persönlichen Kontakten mit den zuständigen Stellen in der tibetischen Verwaltung sowie in den Klöstern. Wir kümmern uns vor Ort um die persönliche Vermittlung der Kinder und deren kompetenter Betreuung.

Sehen Sie einen Filmbericht auf youtube:
http://www.youtube.com/watch?v=BkMcj4vQtRU&feature=related

Mord, der erzählt werden musste - Artikel von Rebecca Novick:
http://www.huffingtonpost.com/rebecca-novick/murder-in-the-himalayas-a_b_739472.html 


Tränen über Tibet:
http://www.youtube.com/watch?v=q8OyWucENIo&feature=player_embedded#!

China: Ethische und religiöse Minderheiten:
http://www.sonamgyatso.com/media/090128_china_update_minorities.pdf 090128_china_update_minorities.pdf  346.74 KB  17.08.2010 17:16 

Nepal:
Tibetische Flüchtlinge droht die Auslieferungen an China

Dokumentation über Tibet:
http://www.youtube.com/watch?v=0VRneGYpaXc&feature=related